Aktuelles
Verbandstag 2026
Pfullingen, 18. Januar.
Schriftführer und Pressewart Herbert Binder hatte alle 43 Vereine der VG NW aufgefordert für den Verbandstag am 18. Januar 2026 einen Delegierten zu entsenden. Dem folgte nicht einmal die Hälfte der Vereine. Lediglich 26 Teilnehmer, einschließlich des siebenköpfigen Präsidiums fanden sich im Jahnhaus in Pfullingen ein. Präsident Markus Smyrek eröffnete die Versammlung etwas verspätet. Nach Annahme der Tagesordnung wurde den im vergangenem Jahr Verstorbenen gedacht und deren gab es viele. Die Ehrungen für die Sieger der Pokalwertung fielen sehr nüchtern aus, genauso die Überreichung des Fair-Play-Pokal an die ehemalige Schatzmeisterin Helga Maier. Auffällig war auch das Fehlen jeglicher Auszeichnungen auf Grund von Verdiensten um den Skatsport. Jubiläen von Mitgliedern und Vereinen wurden auch nicht vermeldet.
Präsident Markus Smyrek stellte sich den Anwesenden vor, weil einige ihn noch nicht kannten. Er habe einen neuen Stil mit vermehrten Online-Sitzungen eingeführt. Er begründete auch seine Abwesenheit bei den Punktturnieren mit vielfachen anderweitigen Verpflichtungen. An Meisterschaften war und wird er aber weiterhin präsent sein und mit seinem Vizepräsidenten, Uwe Reiss, habe er eine gute Aufgabenteilung gefunden. Vizepräsident Uwe Reiss erwähnte alle Turniere an denen er die Leitung durchgeführt habe und wies auch auf die beiden Turniere hin, die er mit Gäubube Bondorf veranstaltet hat.
Damen- und Jugendreferentin Ursula Groh gab einen Abriss über die Erfolge ihrer Damen im vergangenem Jahr. Sie bedauerte das schwindende Interesse bei den Turnieren. Der Verband hat derzeit nur einen Jugendlichen der Turniere besucht. Besser sähe es bei den Jungen Leuten aus. Das sei speziell ein Verdienst von Jürgen Woita, Christa Klein und Volker Schmid-Schönberg.
Spielleiter Albrecht Heyd forderte die Anwesenden auf, doch ihre Jahresmeldung bis spätestens Ende Januar zu machen. Das ist sehr wichtig, weil dort die Landesligaanmeldung erfolgt und erst dann eine Ligaeinteilung möglich wird. Im Vorfeld habe er schon eine Abfrage bezüglich der Durchführung von 2- oder 3-Serien Spieltagen durchgeführt. Alle bisher Gemeldeten waren mit 3 Serien einverstanden. Um die Preisgestaltung auf den Turnieren zu vereinfachen wird er in Zukunft diese übernehmen. Am Vortag wird er eine vorläufige Preisliste erstellen und bei eventuellen Nachmeldungen Preise einfügen.
Schiedsrichterobmann Volker Gommel konnte nur einen neuen zukünftigen Schiedsrichter vermelden. Das Schiedsrichterwesen wird ausschließlich vom LV gemanagt. Er will aber weiterhin Vereine besuchen und dort die ISkO besprechen.
Geschäftsstellenleiter, Schriftführer und Pressewart Herbert Binder zählte seine Aufgaben auf.
Alles neu musste Schatzmeister Jürgen Woita machen. Die bisherige Buchführung lag doch sehr im Argen. Es war für ihn viel Arbeit, aber sie hat ihm Spaß gemacht. Der Kassenbericht fiel mit 620 € positiv aus. Die Online-Sitzungen erbrachten Einsparungen und auch für die einzige Präsenzsitzung fielen keine Kosten an, da die Sitzung bei der Damenreferentin stattfand. Die geringeren Werbeeinnahmen für die Skatmitteilungen konnten durch geringeren Heftumfang mehr als kompensiert werden. Da die VG seit 2022 Jahr für Jahr 6% Mitglieder verliert und damit weniger Mitgliedsbeiträge eingehen, muss gegengesteuert werden. Angedachte Maßnahmen sind Einsparungen bei den Skatmitteilungen (Seitenumfang, Heftanzahl pro Jahr oder gar Einstellung). Reduzierte Zuschüsse DEM, DMM, Bundesliga. Eine Erhöhung des Verbandsbeitrages von 7 auf 10 €. Zu dem Thema gab es großen Redebedarf. Von „kein Problem“, es sind ja nur 25 Cent pro Monat, bis „geht gar nicht“, die Mitglieder, bzw. die Vereine klagen jetzt schon über zu wenig Geld, auch wegen Mitgliederschwund und ab 2027 kommt wohl noch eine große Erhöhung des DSkV-Beitrages dazu. Für den Schatzmeister gab es viel Lob für sein Engagement und der ausführlichen Darstellung der Einnahmen und Ausgaben. Auf Antrag der Kassenprüfer, Melita Schwarzmeier und Torsten Littmann, wurde der Schatzmeister einstimmig entlastet. Anschließend erfuhr auch das Präsidium seine Entlastung.
Keine Einwendungen gab es zum Terminkalender. Anträge sind nicht eingegangen. Dem Wunsch des Schatzmeisters doch die Startgelder für die BWMM komplett vom Verband zu übernehmen und dafür aber die Preisgelder an der NWMM entsprechend zu reduzieren wurde zugestimmt. Zugestimmt wurde auch dem Wunsch Pokale bei Punktturnieren abzuschaffen.